Nachdem ein Fahrzeuglenker die polizeilichen Haltezeichen mehrfach missachtete und flüchtete, konnte er nach einer längeren Verfolgung über die Autobahnen A3 und A1 schlussendlich bei Baden gestoppt werden.

Kapo AG

Am Donnerstag, 25. Juni 2020, kurz vor 15.45 Uhr, erhielt die Notrufzentrale der Kantonspolizei Aargau die Meldung, wonach ein Automobilist auf der A3, mit auffälliger Fahrweise, in Richtung Zürich unterwegs sei.

Kurze Zeit später konnte die Verfolgung durch mehrere Patrouillen aufgenommen werden. Der Lenker missachtete dabei mehrfach das polizeiliche Haltezeichen und verursachte auf der A3 und später auf der A1 mehrere Kollisionen mit der Mittel- und Randleitplanke sowie mit zwei weiteren Verkehrsteilnehmern.

Ausgangs Bareggtunnel kam das Fahrzeug, welches mittlerweile nur noch auf den Felgen unterwegs war, zum Stillstand und der 40-jährige Lenker konnte angehalten werden.

Es wurde glücklicherweise niemand verletzt. Es entstand jedoch grosser Sachschaden.

Wie sich herausstellte, war der Lenker betrunken. So wies der durchgeführte Atem-Alkoholtest einen Wert von rund 1.9 Promille auf. Ebenso konnte festgestellt werden, dass der Lenker ohne gültigen Führerschein unterwegs war.

Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete einen Blut- und Urinprobe an.

 

Originalfoto der Kapo AG

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode