Die Polizeiorgane haben ihre Präsenz verstärkt, um die Anweisungen des Regierungsrates konsequent umzusetzen und Kontrollen im öffentlichen Raum durchzuführen. Kantons- und Regionalpolizeien nahmen zahlreiche Kontrollen vor. Es mussten auch einige Ordnungsbussen ausgesprochen werden.

Kapo AG

Aufgrund des am Freitag, 20. März 2020 durch den Bund verfügten Verbotes von Ansammlungen von mehr als fünf Personen, verstärkten die Polizeiorgane nach Anweisung des Regierungsrates des Kantons Aargau ihre Präsenz und Kontrollmassnahmen.

Polizeiliche Kontrollen von Personengruppen

Polizeipatrouillen der kommunalen Organe (Regional- und Stadtpolizeien) sowie der Kantonspolizei Aargau nahmen zahlreiche Kontrollen auf öffentlichen Plätzen, insbesondere Parkanlagen, Freizeittreffpunkte, Schulareale vor. Ziel des polizeilichen Einsatzes ist, die Bestimmungen seit Inkrafttreten der veränderten Verordnung konsequent durchzusetzen. Dies geschieht einerseits mit Augenmass, die Polizei spricht die Menschen im öffentlichen Raum an und macht sie auf die Wichtigkeit der Einhaltung der Massnahmen aufmerksam, andererseits aber auch mit dem nötigen Nachdruck. Gruppenbildungen werden rasch und unmissverständlich aufgelöst.

Wer nach einmaliger Ermahnung die Weisungen nicht einhält oder sich gänzlich uneinsichtig zeigt, wird gebüsst und allenfalls gleichzeitig mit einer Wegweisung belegt.

Zusätzliche Ressourcen für den Einsatz an der Front

Kantons- und Regionalpolizeien haben ihre Patrouillendichte merklich erhöht und tragen durch eine sichtbare Präsenz dazu bei, dass die Bevölkerung rasch und vor Ort kontaktiert und auf allfälliges Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden kann.

Die Kantonspolizei hat mehrere Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen zu einem "Detachement Corona" zusammengezogen und setzt nebst den ordentlichen Patrouillen dieses für das neue Aufgabengebiet ein.

In einigen Fällen mussten die Polizeiorgane am Wochenende bereits Ordnungsbussen gemäss der gültigen COVID-19-Verordnung aussprechen.

Die Polizei bittet sämtliche Bevölkerungsschichten und Gewerbetreibende eindringlich, sich strikte an die Vorgaben des Bundes zu halten!

 

Archivbild der Polizei

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