Die Schweiz liegt mitten in der EU, etwa so, wie ein Fünfliber in einem Kuhfladen. Diese EU stört es, dass es uns wirtschaftlich erheblich besser geht, als jedem ihrer 28 Staaten. Unsere direkte Demokratie ist der EU zudem ein Dorn im Auge. Folglich versucht sie, die Schweiz in Etappen in die EU zu zwingen. Im Falle eines Beitritts hätte die Schweiz ferner Anrecht auf etwa 1‘000 hochbezahlte, aber geruhsame EU-Pöstchen in Brüssel. Grund genug für gewisse Schweizer Politiker, die auf ein solches Pöstchen spekulieren, den EU-Beitritt unseres Landes zu befürworten.

von Otto Weiersmüller, Uetikon

Als Gegenleistung für den Zugang zum EU-Markt wurde von uns die sogenannte Kohäsionsmilliarde gefordert. Nachdem unsere Obrigkeit klaglos bezahlt hat, wurde uns bedeutet, dass eine weitere Kohäsionsmilliarde erwartet wird. Dies, obwohl die EU gratis freien Zugang zum Schweizer Markt hat und uns erst noch mehr liefern kann, als sie von uns bezieht. Wo bleiben da die Kohäsionsmilliarden aus Brüssel?

Die EU versucht, unter Drohungen das Rahmenabkommen durchzusetzen. Was Juncker zynisch „Freundschaftsvertrag“ nennt, ist aber in Wirklichkeit ein Unterwerfungsvertrag und ein Teilverlust unserer Souveränität.  Denn der Vertrag würde alle fünf Jahre „überarbeitet“, d.h. mit Sicherheit zu unseren Ungunsten „angepasst“.

Bei Unstimmigkeiten wäre der EU-Gerichtshof die letzte unanfechtbare Instanz. Das ist etwa so, wie wenn bei einem Fussballmatch eine Mannschaft den Schiedsrichter gleich selber mitbringt. Das Gebaren der EU ist zweifellos Erpressung. Wer sich jedoch einem Erpresser fügt, wird immer wieder erpresst.

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