Bei einem Selbstunfall mit einem Kleinbus sind am Dienstagmittag auf der Autobahn A1 bei Deitingen vier Armeeangehörige verletzt worden. Nebst der Polizei standen mehrere Ambulanzen und ein Helikopter der REGA im Einsatz. Zur Klärung der Unfallursache sucht die Polizei Zeugen.

Kapo SO

Am Dienstag, 30. Oktober 2018, kurz vor 12.30 Uhr, fuhr ein Kleinbus der Armee, welcher mit vier Personen besetzt war, auf der Autobahn A1 in Richtung Bern. Auf Gemeindegebiet von Deitingen, im Bereich der Autobahnauffahrt A5 in die A1, verlor der Lenker aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Im weiteren Verlauf durchbrach der Kleinbus den Wildschutzzaun, überschlug sich und prallte schliesslich in einen Baum. Dabei wurden alle vier Insassen verletzt, drei davon mussten durch Angehörige der Feuerwehr Zuchwil aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurden drei Verletzte mit Ambulanzen in ein Spital gebracht, eine weitere mit einem Rettungshelikopter der REGA.

Aufgrund dieses Ereignisses musste die A1 und die Autobahneinfahrt von der A5 herkommend in Richtung Bern kurzfristig gesperrt werden, was zu entsprechendem Rückstau führte. Nebst mehreren Polizeipatrouillen standen fünf Ambulanzteams, Angehörige der Feuerwehr Zuchwil, ein REGA-Team und die Militärpolizei im Einsatz. Die Unfallursache bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen durch die Militärjustiz.

Wer hat den Unfall beobachtet – die Polizei sucht Zeugen

Personen, welche den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Oensingen in Verbindung zu setzen, Telefon 062 311 76 76.

 

Originalfoto der Kapo SO

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