In Derendingen hat sich am Dienstag eine Frau von einem falschen Polizisten dazu überreden lassen, mehrere 1000 Franken an einem Ort zu deponieren. Die echte Polizei warnt einmal mehr vor dieser Betrugsmasche.

Kapo SO

Am Dienstag, 17. März 2020, erhielt eine Frau in Derendingen einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und erklärte, dass die Polizei Einbrecher festgenommen habe und in diesem Zusammenhang ihr Name aufgetaucht sei. Weil ihr Geld nicht mehr sicher sei, solle sie es von der Bank abheben und an einem bestimmten Ort deponieren, wo es die Polizei dann abhole. Die Täter gaben genaue Instruktionen, auch dazu, was sie bei der Bank sagen solle. Gutgläubig tat die Seniorin, was die Täterschaft verlangten und deponierte schliesslich mehrere Tausend Franken am angegebenen Ort. Von dem Geld fehlt nun jede Spur.

Leider sind Betrüger mit solchen Maschen immer wieder erfolgreich. Sie kontaktieren in verschiedenen Wellen zum Teil Hunderte von Personen und geben sich am Telefon als Polizisten aus, manchmal auch als Staatsanwälte. Dabei setzen sie ihre Opfer oft mit verschiedenen Geschichten meist über Einbruchsserien unter Druck. Oft sprechen sie Hochdeutsch, zum Teil aber auch Schweizerdeutsch. Die Polizei warnt einmal mehr vor dieser und ähnlichen Maschen. So schützen Sie sich:

  • Misstrauisch sein!
    Die Polizei ruft Sie nie an, um Ihr Geld oder Ihre Wertsachen aufzubewahren.
  • Nie auf Geldforderungen eingehen!
    Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen, auch wenn diese noch so vertrauenswürdig erscheinen.
  • Nicht unter Druck setzen lassen!
    Geben Sie am Telefon nie Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie solche Telefonate sofort.
  • Rücksprache halten, Hilfe holen!
    Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen umgehend Rücksprache mit Familienangehörigen oder der Polizei.

 

Archivbild der Polizei

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