Joe Räber, Schulleiter der TEKO Olten, durfte im vollbesetzten Stadttheater Olten 117 Absolventinnen und Absolventen aus neun Studiengängen zur Diplomübergabe begrüssen. Jede und jeder von ihnen wird nun auf diesem fruchtbaren Boden aufbauen.

TEKO OLTEN / ask Andreas Stettler Kommunikation

Zu Beginn eines Studienganges erhalten die Schülerinnen und Schüler jeweils eine Schachtel mit Einzelteilen. Diesmal war es ein Magnet, eine Batterie, ein Draht und eine Schraube. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, wofür jeder einzelne Teil eingesetzt werden kann. In Verbindung miteinander ergeben sie allerdings mehr als die Summe ihrer selbst. Das sieht auch Jeannine Bönzli, dipl. Technikerin HF Architektur so, die mit ihrem Rückblick die Sicht einer Diplomandin präsentierte.

Vor drei Jahren habe sie sich überlegt, was mit ihrem Leben geschehen solle. Eine Option war diese Weiterbildung, und sie habe sich dafür entschieden. Kaum habe man sich versehen, sitze man in der Schule und opfere Abende und Wochenenden zum Lernen. „Das Ganze hat sich aber mehr als gelohnt!“, schwärmte die junge Architektin. Nun sei fruchtbarer Boden entstanden, den jeder auf seine Art nutzen könne. Zum Schluss bedankte sich Bönzli bei allen Beteiligten der TEKO, insbesondere bei den Damen im  Sekretariat, die immer eine zuverlässige Anlaufstelle gewesen seien. In seinem Impulsreferat erklärte Edi Häusler, Dozent und vielseitiger Unternehmer, dass die heutige Gesellschaft voller Zielkonflikte sei. Nun sei es an jedem Einzelnen, sich trotz grosser Herausforderungen auch genügend Freiräume für sich selber und seine Angehörigen zu schaffen. Nur so könnten Höchstleistungen erbracht werden. „Und habt den Mut, eure eigene Meinung zu vertreten.“

Bestnoten werden mit Preisen ausgezeichnet

Einer der Höhepunkte der Diplomfeier war wiederum die Bekanntgabe und Auszeichnung der Bestleistungen in den einzelnen Ausbildungsgängen. Nebst ihrem Diplom erhalten die Besten der Guten jeweils noch einen Preis, gestiftet von einer Unternehmung aus der weiteren Region. Der höchste Notengesamtschnitt wurde zudem mit dem ODEC-Preis belohnt.

 

GewinnerIn

Note

Diplom

Preisstifter

Peter Hagmann

ø 5.6

Dipl. Techniker HF, Maschinenbau

Müller Martini

Tashi Tsching

ø 5.36

Dipl. Techniker HF, Elektrotechnik

Müller Martini

Roman Stocker

ø 5.52

Dipl. Techniker HF, Informatik

Müller Martini

Stefan Ernst

ø 5.51

Dipl. Techniker HF, Architektur

FREEARCH

Reto Süess

ø 5.7

Dipl. Wirtschaftsinformatiker HF

ITRIS

Cédric Lerch

ø 5.38

Dipl. Techniker HF E + U

TEKO

Yannick Bammert

ø 5.85

Dipl. Betriebswirtschafter

TEKO + ODEC

Adrian Aeschlimann

ø 5.5

NDS Betriebswirtschaft HF

Schreiber

Mirjam Boutellier

ø 5.3

Dipl. Kauffrau VSH

Schreiber

 

Foto: Die neun Preisträger, die mit Abschlussnoten zwischen 5.3 und 5.85 für Bestleistungen sorgten. (Bild zVg.)

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